Diverses JoRö

André Kunkel präsentiert seinen neuen Superbuggy für die Autocross-Saison 2020.
Nein, der Bolide kommt nicht mehr in einem Orange-Grau Mix daher, sondern in den Farben von Motul Motorenöl. Sein neues Renngerät ist toll geworden und sieht fantastisch aus. Es wieder ein
Hošek Superbuggy mit einem Nissan 3.500 ccm Motor made and powered by Petr Turek.

 

Damit will er die Deutsche Autocross Meisterschaft bestreiten, vielleicht auch mal in die eine oder andere Rennserie hinein schnuppern und EM zugelassen ist der Buggy ebenfalls. André bedankt sich herzlich bei allen, die bei diesem Mammutprojekt mitgeholfen haben!
MOTUL, Autohaus Hönsch, ADE-Esser, Getränke Schnitzler, Ameg und vielen mehr!

Wir wünschen ihm eine tolle, erfolgreiche und unfallfreie Saison 2020.

 

Bilder vom Test und den Rennen folgen hier auf jorö.de

Bis bald und mit den Besten Motorsportlichen Grüßen
André und Jo

Jetzt habe ich mal einen kleinen Bericht über mich selbst geschrieben, sonst eigentlich immer für euch Autocrosser.

Rene Freisberg, Enrico Frommer & André Kunkel überraschten mich bei der Meisterfeier der Autocrosser mit einem riesen Monstrum von einem Pokal. René sprach nach der Ehrung der Meister - die überwiegend von Horst Laubach und Annelie Krautzberger durchgeführt worden ist - über Autocross, über Reifen und kam dann immer näher Richting Media, Fotos und Arrangement. Bis er dann an der Stelle angekommen war meinen Namen zu erwähnen und mich auf die Bühne bat. Was dann dabei heraus kam, seht ihr weiter unten auf den Fotos. Da wusste ich erstmal gar nicht, was ich dazu sagen sollte? Ich habe mich für diese Anerkennung und Wertschätzung sehr sehr sehr gefreut. Diese tolle Anerkennung drehte sich um das, was ich so über das Jahr auf den Rennstrecken und dann stunden- und tagelang zuhause für mich und alle Motorsport Begeisterten mache.

Diese Überraschung ist euch dreien wahrlich gelungen und ich kann mich dafür nochmal ganz herzlich bei euch bedanken und auch bei allen die im Festsaal mir so wunderschön zugeklatscht haben. Das war ein unvergessener Moment, den ich nicht vergessen werde. Diese Ehrung drehte sich oder besser gesagt war dafür, dass ich im Jahr 2019 alle Autocross DM Rennen fotografiert hatte (außer ein Rennen) und auch andere Motorsportarten. Die meistens große Menge an Fotos waren innerhalb von weniger als drei Tagen auf meiner Homepage online. Zwischendurch Posts in Facebook, Interviews mit Fahrern, Foto-Collagen, Zeitungsberichte, Fotos für Programmhefte, Banner, Poster, Autogrammkarten, sich viel Zeit nehmen für diese Homepage und nicht nur einfach Fotos im Social Media hochladen und letztendlich unser Autocross Kalender mit Ralf zusammen. So im Nachhinein war das schon eine Menge und ich frage mich oft selbst, wie ich das alles gemacht habe? Ja, es ging halt irgendwie ...

Es ist ein Hobby, was aber auch eine enorme Freizeit frisst und die jedes  Jahr über 8.000 Km für "mein" Cross zu fahren sind auch nicht ohne. Dabei ist es egal, ob es die Autocross DM, die Autocross EM, der Autocross ILP oder Motocross ist. Auch die Motocrosser zu Fotografieren ist super spannend und macht genau so viel Spaß, aber anders.  Dennoch bleibt das Autocross meine große Leidenschaft.

Aber: Ohne euch Fahrer/innen, Mamas, Papas, Sponsoren, allen Helfern die irgendwie dazu beitragen, wäre das, was ich dann daraus mache, nicht möglich - Vielen Dank.

Hier der Bericht, den Ralf Hofacker noch in Facebook veröffentlicht hat und auch hier vielen Dank an Ralf.
AX Media Award für Joachim Röder!
Auf Initiative von Rene Freisberg, André Kunkel und Enrico Frommer wurde erstmals der „AX Medien Award“ vergeben. Ausgezeichnet wurde Joachim Röder für seine Arbeit rund um den Autocross-Sport und speziell die Deutsche Autocross Meisterschaft. Joachim Röder nahm den rund 110cm hohen Wanderpokal auf dem Podium entgegen und bedankte sich bei den anwesenden Fahrerinnen und Fahrern für deren Einsatz auf der Strecke sowie den Verbänden und den Veranstaltern für deren Engagement.

Vielen Dank an Ralf Hofacker und die zusätzlichen Fotos von Theres (Resi) Hoyer. Ich hatte mir selbst mal eine Fotopause auferlegt. Das war schon mal was anderes, wenn ich mal nicht hinter der Kamera stehe. Es war absolut überraschend, voller toller Emotionen und für immer unvergessen ...

Euer JoRö

PS: Wir haben noch Autocross-Kalender für das neue Jahr 2020. Eigentlich ein MUSS für den Autocross-Fan. Ein tolles Geschenk und das nicht nur zum Geburtstag, einfach so oder auch zu Weihnachten. Bestellungen nehme ich gerne per Email an.







Philipps neuer VW Polo

Nun ist es raus, mit was Philipp Raiser demnächst in das Autocross-Geschehen eingreift. Bei seinem Heimrennen in Dauborn, hat er seinen Boliden mitgebracht und ausgestellt. Wie jeder erkennen kann, fehlen am Polo noch etliche Karosserieteile und der Motor mit dem Antriebsstrang. Philipp sagte mir: "Leider haben wir das Auto zu unserem Heimrennen nicht fertig bekommen. Die fehlenden Teile liegen schon bereit und einiges muss noch bei uns eintrudeln. Ich will auf jeden Fall bei der DM in Schlüchtern an den Start gehen".

Philipp weiter: " Beklebt haben wir den Polo schon mal und dein jorö kommt natürlich auch mit drauf. Du setzt dich sehr für den Autocross-Sport ein und das ist super - vielen Dank dafür."

"Ich bedanke mich jetzt schon mal bei allen Helfern und Sponsoren, die mir dieses möglich machen. Ohne Euch geht das alles leider nicht und ich will euch wieder super Autocross-Sport zeigen."

Ich heiße Pavel Vávra und fahre einen Mazda RX8 4x4. Was will ich in der Saison 2019 fahren? Mein Ziel für diese Saison ist klar und zwar will ich die komplette Europameisterschaft mitfahren. Natürlich nur, wenn ich genug Zeit und Geld habe und alles funktioniert. Alle Probleme aus der letzten Saison haben wir behoben und hoffen sehr, dass auch es auch mit unseren neuen Stoßdämpfern alles ok wird. Wir haben den Mazda wieder optisch revidiert und er hat einen neuen Heckflügel bekommen. Mir ist genauso bewusst, die Info über das Ende der TAX Division in der Europameisterschaft, wo diese Saison die letzte sein soll! Deswegen will ich es noch vollkommen genießen. Aber vielleicht gibt es da noch eine Änderung? Im Herbst will ich noch sehr gerne beim DMSB in Cunnewalde am Matschenberg mitfahren, da es praktisch meine Heimstrecke ist und sie 20 Km von meinem Zuhause liegt. Diese Strecke ist meine Lieblingsstrecke ebenso auch organisatorisch betrachtet super.

Viele Grüße
Pavel

Der Mazda RX8 4x4

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Ich heiße Lukás Vávra und fahre einen Mazda 2. Was will ich in der Saison 2019 fahren? Für diese Saison habe ich einen neuen Wagen aufgebaut. Der Grund dafür waren viele Unfälle mit meinem alten Rennwagen und etliche Reparaturen in der letzten Saison. Mein Mazda 2 ist ein komplett neues Fahrzeug inklusive dem Motor. Dieses Jahr will ich bei der MMCR (Tschechische Autocross Meisterschaft) mitfahren und am liebsten immer die beste Plätze belegen, wie jeder andere Rennfahrer natürlich auch. Das Jahr 2018 war für mich ein richtiges Pechjahr. Umso mehr hoffe ich auf gute Erfolge in der Saison 2019. Wobei mir auch klar ist, dass mit meinem neuen Fahrzeug bestimmt auch Probleme auftauchen können. Und ich hoffe auch, dass ich in Cunnewalde mitfahren kann, wie mein Bruder bei der Deutschen Autocross Meisterschaft des DMSB.

Viele Grüße
Lukás

Der Mazda 2

Vielen Dank von uns beiden an unseren Papa und an Zdeněk Ledvina für die super Hilfe in der Werkstatt.

Autocross – Motorsport, der mehr Beachtung verdient. Geschrieben von Albert Malter.

Gedanken eines Motorsportfreundes, der möchte, dass Autocross nicht länger ein motorsportliches „Randgruppendasein“ fristet.

Bereits seit über 43 Jahren wird in Deutschland Autocross-Sport betrieben. Das erste Rennen in Deutschland fand im März 1969 im Hessischen Schlüchtern statt und begann sich fortan in der ganzen Republik auszubreiten. Ich selbst war schon als 6-jähriger regelmäßig mit meinem Vater und der Verwandtschaft (JoRö) bei den Autocross-Rennen. Hauptsächlich in Schlüchtern und in Gründau. Damals gab es teilweise noch mehrere 1000 Zuschauer – heute jedoch freut sich mancher Veranstalter schon über 200-300 zahlende Motorsport-Begeisterte. Die Eintrittspreise sind durchaus erschwinglich und bewegen sich zwischen 8 und 14 Euro. Man kann im Fahrerlager Autos und Fahrer aus nächster Nähe sehen und das Ganze in beinahe familiärer Atmosphäre miterleben. Es gibt heute viele Motorsportvereine die Rennen sowohl auf regionaler Ebene austragen, als auch mit Unterstützung des ADAC auf nationaler und internationaler Ebene als Deutsche Meisterschaft und Europameisterschaft. Auf regionaler Ebene arbeiten die Vereine eng zusammen.

Als Beispiel sei hier der 3-Nationen-Cup erwähnt, die Rennen in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich ausrichten. Im Moment wird leider in Frankreich nicht mehr gefahren. Dementsprechend groß ist die Anzahl der Starter und das macht es für den Zuschauer attraktiv (mehr Autos, mehr Spannung = mehr Zuschauer). Vor vielen Jahren gab es noch ein deutsches Nationalteam das erfolgreich im internationalen Geschäft mitfuhr. Heute gibt es meines Wissens noch so etwas nur noch in Tschechien – dort aber nach wie vor mit großem Erfolg. In Tschechien ist das Interesse der Zuschauer so groß, dass sogar regelmäßig im TV über die Autocross-Veranstaltungen berichtet wird. Auch wird dort über die Deutsche Meisterschaft berichtet.

Der Autocross-Sport wird seit jeher auf Schotter oder Kiespisten ausgetragen. Diese Rundkurse sind ca. 800 bis 1000 Meter lang und befinden sich meist in der Natur, d.h. bei entsprechender Witterung ist auch für den Zuschauer entsprechende Kleidung zu empfehlen. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass dieser Aspekt nicht die Ursache für den äußerst schwachen Zuschauerandrang ist. Vielmehr fehlt das mediale Interesse, diesen Sport zu einem höherem Bekanntheitsgrad zu verhelfen. Organisatoren, Helfer und vor allem die Fahrer/innen investieren viel Zeit und natürlich auch sehr viel Geld in Ihren Sport. Gefahren wird in drei Hauptklassen, die nochmals in Hubraum und Antriebsklassen unterteilt sind.
Die Tourenwagen sind es seriennahe Fahrzeuge die in einigen Klassen auch mit einem etwas kleinerem Budget zu betreiben sind. Die Junior oder auch Einsteigerklasse gibt Jungen und Mädchen die Möglichkeit, schon in jungen Jahren Motorsport selbst zu betreiben. Bei den Spezial-Eigenbau Cross-Fahrzeugen (heute Buggys genannt), handelt es sich um Eigenanfertigungen die meist speziell dem Fahrer angepasst werden und bei wenig Gewicht mit enormer Motorleistung von bis zu 500 PS oder mehr, für extrem spannende Wettkämpfe sorgen. In diesen Klassen steigt das Budget doch schon deutlich nach oben und für viele Fahrer nimmt die Suche nach Sponsoren kein Ende.

Auch aus diesem Grund haben diese Sportler und ihre Mechaniker mehr Anerkennung und Beachtung für ihren Sport verdient, den sie mit enormer Eigeninitiative und vielen ehrenamtlichen Helfern betreiben. Vielleicht sollten aber auch die Veranstalter noch mehr auf sich aufmerksam machen. Ich denke z.B. an kurze Einspieler im regionalen Radioprogramm oder auf regionalen TV Sendern, denn dies ist nach meinen Informationen auch nicht allzu teuer. Und wenn dann im Gegenzug auf der Veranstaltung mehr Publikum erscheint, kommt das letztlich auch dem Veranstalter zugute. Auch die Tagespresse sollte noch mehr über die Veranstaltungen berichten.


Einige Fans betreiben viel Öffentlichkeitsarbeit auf eigene Initiative auch ihnen ist es zu danken, dass sie den Sport auf ihre Art und Weise und auch mit privaten Mitteln unterstützen (auch ohne finanzielles Interesse). Es seien hier nur einige Internetauftritte genannt, auf denen sich sicher Links zu anderen finden lassen:

Joachim Röder – www.jorö.de
Klaus Dieter Greeb - www.photo-greeb.de
Buchse - www.buchse.de
www.autocross-history.de
www.autocross-deutschland.de
www.autocross-em.de
www.mediasport.cz

 

Dies waren einige Gedanken eines Motorsportfans, die hoffentlich einen Denkanstoß Albert Malterfür die Veranstalter und Motorsportorganisationen sind und zum anderen bei
manchen Menschen die Neugier geweckt haben, auch einmal eine solche Veranstaltung zu besuchen.

Mit motorsportlichen Grüßen
Albert Jörg Malter (Albi)

Auf dem Foto sehen wir Albert, wie wir ihn kennen. Auch er Fotografiert
auf einigen Rennen, wie er Lust und Laune hat.